Prinzessin Sidonie (Band 1/3) by Julius Bacher

(4 User reviews)   979
By Ashley Johnson Posted on Jan 12, 2026
In Category - Botany
Bacher, Julius, 1810-1889 Bacher, Julius, 1810-1889
German
Okay, I just finished a historical novel that feels like a secret find: 'Prinzessin Sidonie' by Julius Bacher. Forget the stiff royal portraits—this is the messy, human story of a real 16th-century Saxon princess. Sidonie is caught in a brutal political trap. Her family forces her into a marriage she doesn't want, all to secure a shaky alliance. The book isn't about fancy balls; it's about a young woman staring down a life sentence of duty, trying to find any scrap of freedom or choice. If you ever wondered about the real person behind the crown, this is your chance to meet her. The writing is surprisingly fresh for its time, and Sidonie’s quiet defiance had me turning pages.
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heute nicht mehr gebräuchliche Schreibweisen wurden übernommen. Folgende Zeichen sind für die verschiedenen Schriftformen benutzt worden: ~gesperrt gedruckter Text~ +Antiqua-Text+ Prinzessin Sidonie. Prinzessin Sidonie. Roman von Julius Bacher. Erster Band. [Illustration] Leipzig, Verlag von Friedrich Fleischer. 1870. Erstes Kapitel. Der nachfolgenden Erzählung liegen geschichtliche Thatsachen zu Grunde; da dieselben jedoch der neueren Zeit angehören und aus anderen Ursachen haben wir es uns versagen müssen, das Bild der unglücklichen Prinzessin in einen historischen Rahmen zu fassen, überzeugt, daß es dem in die Geschichte der Höfe eingeweihten Leser leicht sein dürfte, die Vorbilder zu den in dem Roman gezeichneten Charakteren zu erkennen. * * * * * Es war etwa fünf Uhr Morgens. In dem Palais des Prinzen Albert herrschte, wie gewöhnlich um eine so frühe Zeit, lautlose Stille. Vor acht oder neun Uhr pflegte sich daselbst selten das Tagewerk geltend zu machen, besonders wenn der Prinz in seinem Palais anwesend war; er huldigte der Morgenruhe, da ihm das Nachtleben zusagte. Anders war es mit seiner Gemahlin, der Prinzessin Sidonie; sie war eine Freundin des frischen Frühmorgens und seiner Sabbathstille, und liebte es, sich, ohne mehr als ihre Kammerfrau zu beanspruchen, allein oder in Gesellschaft der ihr befreundeten Hofdame, Aurelie von Ketten, des ersteren zu erfreuen. Gewöhnlich machte sie alsdann einen Gang durch den an das Schloß grenzenden Park, oder dehnte den erstern wol auch bis in den nahen, von lustigen Vogelstimmen durchtönten würzigen Wald aus, dessen ungekünstelte Naturschönheit sie ganz besonders liebte. In einem kleinen Gemach des Palais befand sich an diesem Morgen eine Dame von ungefähr dreiundzwanzig Jahren; sie saß an dem geöffneten Fenster und schaute, den schön geformten Kopf in die Hand gestützt, gedankenvoll in den sich vor ihr ausbreitenden Garten und Park. Diese Dame war die Prinzessin Sidonie. Ueber die Wipfel der von der Kunstscheere unberührt gebliebenen hohen Bäume stieg die Sonne empor und warf ihre blitzenden Lichter durch die Alleen und Gebüsche, vergoldete die hin und her aufgestellten Marmorstatuen und die aufschießenden Strahlen der Wasserkünste, welche in der Nähe des Palais sprudelten und eine verkleinerte Nachbildung der in Versailles befindlichen zeigten. In der Ferne tönten vereinzelte Vogelstimmen, die allein die Morgenstille in dem einsamen Garten unterbrachen. Niemand vom Hofe noch irgend ein Arbeiter war daselbst zu entdecken. Schweigend und gedankenvoll hatte die Prinzessin eine kurze Zeit hingebracht, als sich aus ihren tiefblauen Augen Thräne auf Thräne drängte, die langsam über die bleichen Wangen hinabrollten, ohne daß sie es zu fühlen schien, während sich zugleich der Ausdruck tiefen Seelenleidens in ihrem schönen, jugendlichen Antlitz geltend machte. Dieses Leid schien alle ihre Empfindungen und Gedanken gefesselt zu haben, so daß sie die goldene Herrlichkeit des Morgens nicht gewahrte. O, wie tief, wie unendlich tief mußte sie leiden, da ihr die Natur kein Interesse abzugewinnen vermochte, die mit einer Ueberfülle von Reizen ausgestattete Natur, die sie so sehr liebte! -- Wie rührend war ihr feines, bleiches Antlitz anzuschauen, das, mit Jugendschönheit geschmückt, die Spuren eines langen, schmerzlichen Kummers trug, der so früh über sie hereingebrochen war und die reizende Frühlingsblume mit seinem winterlichen Reif berührt hatte. Die in dem Palais herrschende Stille wurde durch keinen Laut unterbrochen; auch befand sich außer Sidonien Niemand in dem Gemach, so daß sie durch nichts in der Hingabe an ihr Leid gestört wurde. Länger denn eine halbe Stunde mochte sie also hingebracht haben, als sie das feine Spitzentuch gegen die feuchten Augen drückte und alsdann voll der tiefsten Innigkeit ein Medaillon betrachtete, das sie so lange in der Hand verborgen gehalten hatte. Sie versenkte sich in dessen Anblick und bedeckte es mit Küssen, nachdem sie sich vergewissert hatte, nicht belauscht zu sein. Eine feine...

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Published in 1860, Julius Bacher’s novel brings to life Sidonie of Saxony, a figure often just a footnote in history books. This is the first part of her three-volume story.

The Story

We meet Sidonie as a young woman in the 1500s. Her world is one of strict protocol and political games. To end a feud between two powerful families, her brother, Duke Maurice of Saxony, arranges for her to marry a man she doesn’t love. Sidonie is smart and has her own mind, but she’s treated like a bargaining chip. The story follows her as she’s pushed toward this unwanted future, showing us her private hopes and the heavy weight of her public role. It’s a close look at the moment her personal dreams collide with cold, hard politics.

Why You Should Read It

What grabbed me was how modern Sidonie feels. Her struggle for a say in her own life is something anyone can understand. Bacher doesn’t make her a perfect heroine; she’s sometimes resigned, sometimes quietly rebellious. The book asks a big question: how do you keep your sense of self when everyone else sees you as a tool for peace? It’s less about sweeping battles and more about the internal war she fights every day.

Final Verdict

Perfect for readers who love character-driven historical fiction, especially those who enjoy stories about overlooked women in history. If you liked the personal stakes in books like Philippa Gregory’s work but want to explore a German court, start here. The older writing style is clear and engaging, not difficult. Just be ready to get invested—you’ll probably want to hunt down volumes two and three right away.



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Richard Ramirez
4 months ago

I was skeptical at first, but the examples used throughout the text are practical and relevant. I finished this feeling genuinely satisfied.

Elijah White
2 months ago

After looking for this everywhere, it provides a comprehensive overview that is perfect for students and experts alike. I finished this feeling genuinely satisfied.

Richard Martin
5 months ago

During my studies, I found that the emotional weight of the story is balanced perfectly with moments of levity. This sets a high standard for similar books.

Anthony Sanchez
2 months ago

At first glance, it serves as a poignant reminder of the human condition. Don't hesitate to download thi.s

5
5 out of 5 (4 User reviews )

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